Studie zeigt: Breathwork schneller wirksam als Therapie
Als Breathwork Facilitator zwar keine Überraschung, aber ich bin absoluter Fan von transformativen Atemreisen, meist einfach nur als “Breathwork” bekannt (wobei Breathwork so viel mehr ist, aber dazu ein andermal). Und ich höre immer wieder die Frage: "Und das soll online funktionieren?" I feel you. Ich weiß aus Erfahrung, wie intensiv und bereichernd es sein kann, die Erfahrung zusammen mit anderen vor Ort zu machen – diese besondere Energie im Raum, Körperberührungen zur Unterstützung deines Prozesses, raus aus den eigenen vier Wänden sein. Und gleichzeitig weiß ich auch, wie kraftvoll es sein kann, die Erfahrung zu Hause im eigenen Safe Space zu machen:
erstmal nur für sich sein, ohne Geräusche und Emotionen von anderen zu hören
selbst nicht gehört werden, wenn vielleicht Scham am Start ist
du kannst von überall aus mit deinem Lieblings-Facilitator zusammenarbeiten, auch wenn er oder sie am anderen Ende von Deutschland wohnt
💡 Dass das geht, zeigen auch wissenschaftliche Daten. Eine aktuelle Studie hat transformative Atemreisen online zum Beispiel in Zusammenhang mit Angststörungen untersucht. Und konnte zeigen: transformatives Atmen (Conscious Connected Breathing (CCB), wie ich es auch in meinen Sessions anleite), kann bei Ängsten die Symptome signifikant verringern.
Die eine Hälfte der 109 Teilnehmenden absolvierte sechs Online-Sessions Conscious Connected Breathwork (CCB), die andere wartete als Kontrollgruppe. Nach sechs Wochen zeigte die Breathwork-Gruppe eine deutliche Angstreduktion (−10,56 Punkte), die Kontrollgruppe nur minimal (−1,89). 80 % der CCB-Teilnehmenden waren anschließend nicht mehr klinisch ängstlich! Was heißt das jetzt? Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Breathwork (CCB) eine vielversprechende Intervention bei Ängsten sein kann und eine Therapie ideal begleiten könnte, um Emotionen zu verarbeiten und so mehr Stressresistenz und emotionale Erleichterung zu erfahren.
Und jetzt halt dich fest: CCB konnte innerhalb von nur sechs Sitzungen eine klinisch und statistisch signifikante Verringerung der Angstzustände bewirken, was eine deutliche Abweichung von den durchschnittlich zwanzig Sitzungen darstellt, die normalerweise für eine messbare Verbesserung in der konventionellen Gesprächstherapie erforderlich sind.
Wie gut ist das? Ich lieb's!
Wenn du das auch ausprobieren magst, dann sei dabei bei einer meiner Sessions, aktuelle Termine findest du auf der Startseite.